Im Vorrundenspiel am Freitagabend in Eisenach ging es um den Einzug ins Endrundenturnier um den Thüringer Landespokal.
Die Mannschaft des VfL startete das Spiel mit einer überlegenen ersten Halbzeit. Schon im ersten Viertel traf Sebastian Kirsch zwei Mal und brachte seine Mannschaft damit in Führung, denn an der Abwehr kamen die Eisenacher in dieser Phase nicht vorbei. Im zweiten Viertel erzielten sie zwar den Anschlusstreffer, mussten dann aber fünf Treffer in Folge hinnehmen (2x Tony Günther, 3x Uto Weber) bevor sie vor der Pause noch zum 7:2 trafen. Damit sollte das Spiel eigentlich schon vorentschieden sein, doch dem war nicht so, denn die Eisenacher wollten sich trotz des deutlichen Rückstandes noch nicht aufgeben. Im dritten Viertel gaben sie noch einmal alles und verringerten den Abstand deutlich. Bedingt durch Abwehrfehler und unsererseits nicht verwertete Chancen kamen sie mit drei Treffern in Folge auf 7:5 vor Beginn des letzten Viertels heran. Damit war das Spiel wieder offen. Im Folgenden wurde deutlich härter und unfairer gespielt, was der Schiedsrichter allerdings mit mehrfachen Herausstellungen von (größtenteils Eisenacher) Spielern bestrafte. Horst Krüger traf sieben Minuten vor Schluss zum 8:5; kurz darauf Uto Weber zum 9:5, womit die Vorentscheidung für den VfL 1990 Gera nun doch gefallen war. Ein letztes Tor für Eisenach beantwortete wiederum Horst Krüger zum Endstand von 10:6.
In der Endrunde trifft der VfL 1990 Gera dann auf den Regionalligaabsteiger Erfurt und auf Gotha. Auch Eisenach ist noch nicht ganz aus dem Rennen, in der Hoffnungsrunde spielen die Verlierer der Vorrunde gegeneinander - der Sieger der Hoffnungsrunde spielt ebenfalls in der Endrunde.
Für den VfL 1990 Gera spielen: Andreas Rossa, Dirk Geite, Uto Weber, Christian Hurlbeck, Horst Krüger, Matthias Weigel, Tony Günther, Marco Neumann, Sebastian Kirsch, Martin Schmidt, Frank Petzold.