Die Geraer D-Jugendwasserballer haben bei ihrer ersten Teilnahme an einer Endrunde zur Ostdeutschen Meisterschaft für Beachtung gesorgt. Im Spiel gegen die Jugend des Deutschen Meisters Spandau 04 Berlin, die am Ende Platz 2 belegten, konnten die Geraer Spieler und Spielerinnen ein vielbestauntes Unentschieden erkämpfen. Die Partie war über alle vier Viertel ausgeglichen.
Gegen den Ostdeutschen Meister, die Landesauswahl Brandenburgs, mit Spielern aus Potsdam und Brandenburg verloren sie 4:13 und gegen den Berliner Vizemeister, SG Schöneberg hatten sie mit 2:12 das Nachsehen.
In ihrem letzten Spiel hatten die Geraer gegen die Landesauswahl von Sachsen-Anhalt, den SC Magdeburg anzutreten. Diese hatten den besten Schützen der Endrunde in ihren Reihen. In einer wahren Abwehrschlacht haben die jungen Wasserballer aus Gera dank einer herausragenden Torwartleistung von Felix Zapf und einem zweikampfstarken Martin Rabel nur zwei Gegentreffer gegen den dritten dieser Endrunde zugelassen. Da die Magdeburger ebenfalls eine starke Abwehr hatten konnten die Geraer Angreifer, allen voran der sonst immer erfolgreiche Lukas Bauer, kein Tor erzielen. Auch mit guten schwimmerischen Leistungen war die abschließende 0:2 Niederlage nicht zu verhindern. Mit dem 5. Platz haben die Geraer das bisher beste Ergebnis einer Thüringer Wasserballmannschaft erzielt. Bei endsprechend umfangreichem Training können die Geraer nach Einschätzung von Trainer Horst Krüger auch weiterhin das Niveau der anderen ostdeutschen Mannschaften erreichen.
In Berlin haben folgende Aktiven gespielt: Felix Zapf, Anne Goedicke, Sabrina Wenzel, Jakob Rösler, Peter Krückel, Sebastian Schreiber, Sebastian Körbs (1 Tor), Lukas Bauer (5), Toni Nicolai (1), Jan Kaiser (2), Martin Rabel, Benjamin Endrulat (1), Felix Krause