Mit zwei Siegen gegen die Mannschaften aus Sömmerda und Erfurt setzten sich die VfL Spieler in der Vorrunde des Pokals an die Tabellenspitze.
VfL 1990 Gera gewinnt gegen den SV Sömmerda mit 9:5
Die Partie der beiden stärksten thüringer Mannschaften begann mit vorsichtigen Abtasten des
Gegners und vielen vergebenen Chancen, die auf eine gewisse Nervosität auf beiden Seiten
schließen ließ. Immerhin hatte es in diesem Duell in der Vergangenheit immer wechselnde
Sieger gegeben, zuletzt den SV Sömmerda in der Thüringer Meisterschaft (auch wenn der VfL
letztlich Landesmeister wurde). Nachdem das erste Viertel mit einem im Wasserball sehr
seltenem 0:0 endete, begann ab dem zweiten Viertel ein sehr spannendes und sehenswertes
Spiel. Die Mannschaft des VfL ging in Führung und hatte zwei Viertel lang zu tun, den
knappen Vorsprung zu halten, denn der SV Sömmerda war wieder einmal ein gleich starker
Gegner. Besonders die Abwehr um Torwart Peter Chripunow und einem überragenden
Centerverteidiger (Paul Böhme) war ein Trumpf im geraer Spiel. Im letzten Viertel dieses
schnellen Spieles zeigten sich dann aber die vor allem konditionelle Überlegenheit des VfL
die schließlich zum Erfolg führte. Insgesamt gesehen ein hartes, aber faires Spiel.
VfL 1990 Gera gewinnt gegen den Erfurter SSC mit 11:7
Nur eine halbe Stunde später musste die Mannschaft des VfL schon wieder ins Wasser - gegen
den ESSC hatte man in der Thüringer Meisterschaft zwar gewonnen, trotzdem waren die
Erfurter ein nicht zu unterschätzender Gegner. Wie schon im Spiel zuvor gab es auch hier in
der Anfangsphase der Partie längere Zeit keine Torerfolge. Die Mannschaft des VfL ging aber
noch im ersten Viertel in Führung und gab diese im Verlauf des Spieles auch nicht wieder
auf. Im letzten Viertel durften sich auch drei C-Jugend Spieler bei den Älteren beweisen.
Einige Fehler in der Abwehr verringerten zwar den Abstand der Erfurter, trotzdem gewann der
VfL das Spiel ungefährdet.
Im dritten Spiel des Tages bezwang der SV Sömmerda den ESSC mit 4:10. Die lange Zeit offene Partie war von großer Härte geprägt, letztendlich machte sich aber die längere Ruhepause der Sömmerdaer bezahlt, die Erfurter konnten am Ende konditionell nicht mehr mithalten.
Für den VfL 1990 Gera spielten:
Peter Chripunow, Marco Neumann, Tom Goedicke, Tony Günther, Jens Schuster, Paul Böhme,
Florian Hupfer, Sebastian Grimm, Enrico Günther, Patrick Landgraf, Michael Schösler,
Martin Scherwinski und Martin Riebe.