Im heutigen Endspiel schlug die Mannschaft den Ersten der Vorrunde deutlich und gewann zum ersten Mal den Thüringer Pokal.
VfL 1990 Gera gewinnt gegen SV Sömmerda mit 17:4
Im Endspiel hatten sich die VfL Spieler natürlich einen Sieg vorgenommen, der allerdings nach dem 4:4 Unentschieden in der Vorrunde nicht so einfach möglich erschien. Dort hatten die Sömmerdaer bei gleichem Punktverhältnis am Ende eine bessere Tordifferenz gehabt. Die VfL Mannschaft ging deswegen auch mit hoher Konzentration, allerdings ohne unnötigen Respekt in das Spiel. Gleich nach dem ersten Anschwimmen sah sich Martin Scherwinski ohne Gegenspieler in Ballbesitz. Er prüfte den gegnerischen Torwart, welcher allerdings in der 14. Spielsekunde noch nicht mit dieser Gefahr gerechnet hatte und verwandelte zum 1:0. Dieser frühe Erfolg motivierte und 30 Sekunden später folgte das 2:0 und wiederum eine Minute später das 3.0. Das folgende Gegentor der Sömmerdaer sollte für die nächsten 12 Minuten das einzige bleiben, 6:1 stand es nach dem ersten Viertel, 11:2 nach dem Zweiten. Zu diesem vorentscheidenden Ergebnis trug auch ein heute wieder sehr gut spielender Torwart Martin Riebe bei, der sogar einen 4m Strafwurf hielt. Allerdings erreichten nur wenige Schüsse das geraer Tor, die Verteidigung funktionierte fast reibungslos, vor allem Felix Hupfer ließ dem sömmerdaer Center kaum eine Chance zum Torwurf. Den Strafwurf hatte Kapitän Michael Schösler verursacht, als er nach unklarer Anzeige des Schiedsrichters nicht erkannte, dass er eine Herausstellung erhalten hatte und wieder in das Spiel eingriff. (Dafür dachte Peter Krückel, er müsse das Feld verlassen.) Für Michael war deswegen schon kurz vor der ersten Halbzeit das Spiel zu ende (dritter persönlicher Fehler). Die Mannschaft zeigt ihrem nun unter den Zuschauern weilenden Kapitän aber, dass sie gewillt und fähig war diesen Verlust wegzustecken. Nach dem Halbzeitstand von 12:2 erhöhte man im folgenden Viertel auf 16:2, wobei Martin Scherwinski sein 13.Tor (!) erzielte. In dem letzten Viertel bekamen dann die jüngeren Spieler ihre Chance und machten ihre Sache sehr gut. Felix Zapf erhöhte auf 17:2, während die Sömmerdaer noch zwei weitere Tore erzielen konnten. Peter Krückel konnte seinen sehenswerten Konter leider nicht mehr abschließen, kurz vor dem Tor war die Spielzeit abgelaufen.
Für den VfL 1990 Gera spielten:
Martin Riebe, Sabrina Wenzel, Sebastian Körbs, Peter Krückel, Felix Hupfer, Jakob Rößler,
Michael Schösler (2), Martin Scherwinski (13), Georg Hüttner, Sebastian Schreiber (1),
Florian Grau, Philipp Gehrmann, Felix Zapf (1).
Insgesamt eine sehr zufrieden stellende Leistung der VfL Mannschaft. Die älteren Mannschaftskameraden können es ihnen am 14. Juni nachmachen, auch in der B-Jugend spielt der VfL 1990 Gera gegen den SV Sömmerda. Im unbeheizten Greußener Freibad eine Herausforderung. Letztes Jahr gewann die VfL B-Jugend den Pokal in Greußen, nach zweifacher Verlängerung durch das Golden Goal. Am 5. Juli (ab 9:00 Uhr) spielt die A-Jugend im Hofwiesenbad ebenfalls um den Thüringer Pokal. Die Mannschaft gewann die Vorrunde und muss sich nun noch einmal gegen Sömmerda und Erfurt behaupten.