Nach dem der erste Gegener Greußen nicht angereist ist, sollte das Spiel gegen Sömmerda das einzige werden. Und was für eins!
Gleich im ersten Viertel zeigte sich wieder einmal, dass die beiden Mannschaften gleichstark sind. Die Mannschaft des VfLs konnte zwar in der 1. Minute des Spiels mit 1:0 in Führung gehen, jedoch glich der SV Sömmerda nur wenige Sekunden später wieder aus. Auch das 2:1 wurde nur Augenblicke später wieder egalisiert.
Es fiel der Mannschaft schwer in dem sehr körpereinsatzbetonten Spiel den Ball in den zahlreichen Zweikämpfen zu halten und Pässe zielgenau auf die Hand zu geben. Das erste Viertel endete mit einem 2:2.
Das zweite Viertel begann mit einer nicht nachvollziehbaren Herausstellung eines Geraer Verteidigers, was der Beginn einer zunehmend schlechter werdenden Schiedsrichterleistung war. Jedoch konnte die Mannschaft den kurzzeitigen Verlust eines Spielers durch Kampfstärke und Konzentration in der Verteidigung gut kompensieren und schaffte es sogar mit einem Tor die Führung wieder zu erlangen und mit einem nur einen Angriff später erzielten Tor auszubauen. Die Chance kurz vor Ende des Viertels in einem Überzahlangriff ein weiteres Tor zu erzielen, konnte jedoch nicht genutzt werden. Mit dem Schlusspfiff des Viertels gelang es dem Gegner den Anschlusstreffer zum 4:3 zu erziehen.
Im dritten Viertel geriet dann alles aus den Fugen. Die Stürmer der Geraer Mannschaft wurden vor dem Tor der Sömmerdaer regelrecht versengt. In teilweise sogar brutalen Zweikämpfen, ohne dass der Schiedsrichter eingriff, verloren die Spieler jeden Ball. Im Gegenzug schafften es die Sömmerdaer sich gleich dreimal von körperlich unterlegeneren Verteidigern zu lösen und Tore zu schießen, so dass das dritte Viertel mit einen Spielstand von 4:6 endete.
Das vierte Viertel nahm an Unsportlichkeit sogar noch zu. Somit ähnelte das Spiel nun mehr sechs gleichzeitig ablaufenden Ringkämpfen anstatt einem Wasserballspiel. Die Mannschaft kämpfte mit großem Kraftaufwand um jeden Ball und konnte das letzte Viertel mit einem 3:2 für sich entscheiden. Jedoch wäre der Ausgleich möglich gewesen, da ein klar erzieltes Tor aus nicht nachvollziehbaren Gründen nicht gewertet wurde.
Das Spiel endete mit einem hart erkämpften 7:8.