(Ich bitte alle, diesen Text mit einem Augenzwinkern zu lesen, vor allem, wenn sich Spieler der anderen Mannschaften auf diese Seiten verirren!!!)
Da unserer B-Jugend als Pokal-Sieger Thüringen allmählich zu klein wurde, zog man aus um sich (es war einen Versuch wert) in der Ostdeutschen Pokalrunde mit anderen Mannschaften zu messen. Deshalb traf man sich am Samstag, den 18.9. 2004 am Hofwiesenbad um die Fahrt nach Berlin anzutreten, da man wusste, dass 16:30 Uhr die Spielbesprechung stattfindet und 18:00 Uhr unser erstes Spiel anstand. Dieses im übrigen gegen Magdeburg, deren Spieler allesamt am Sportgymnasium gezüchtet werden und die sich 8 mal in der Woche zum gemeinsamen Training zusammenfinden, wie uns berichtet wurde (merke: die Woche hat nur 7 Tage). Wir fuhren jedoch nicht direkt ins "Kombi-Bad" Wedding, sondern schauten erst einmal bei unserer Unterkunft, genannt "Haus Julia" ("Haus Aischa" hätte wahrscheinlich zu Wedding besser gepasst) vorbei, um uns einzurichten. Nach Ankunft an der Halle in Wedding stiegen wir nun mit gemischten Gefühlen gegen Magdeburg ins Wasser. Fast wie erwartet haben wir mit 23:3 verloren. Ich meine jedoch, wir konnten einigen Gegenhalt bieten und die Tatsache, das wir auch einige Tore erzielten brach unsere Motivation nicht vollkommen. (Anmerkung des Trainers: Am Anfang sah es gar nicht so schlecht aus, leider hielt die Kondition der gegnerischen Mannschaft aber zwei Viertel länger an als die unserer Spieler.)
21:00 Uhr begann dann unser zweites Spiel des Tages gegen den OSC Potsdam wieder mit flauem Gefühl in der Magengegend, was vor allem dadurch zustande kam, das einige in der Pause bei Mc Donalds essen waren. (Anmerkung des Trainers: Wenn ich das gesehen hätte ... .) Leider verloren wir auch dieses Spiel. Alles in Allem verliefen die Spiele des ersten Tages doch sehr fair. Natürlich ist deutlich das höhere Niveau zu merken, auf dem der Wasserball in Berlin gespielt wurde; vor allem die Leistungen der Schiedsrichter dort sind nicht mit denen von Thüringen vergleichbar. (Anmerkung des Trainers: Zum Glück!!! Sonst hätten uns die Gegner wohl zum Abendbrot verspeist!) Nach den Spielen, um ca. 22:30 Uhr, splittete sich die Gruppe. Der "Mc Donalds Bus" steuerte jene Fastfoodkette an und das "Krückel´sche Gourmet Mobil" fuhr Richtung Hotel um Geld zu holen für das anstehende Dinner beim Italiener um die Ecke (... na ja fast um die Ecke). (Anmerkung des Trainers: Die überragenden Leistungen von Toni Nicolai am nächsten Tag erklären sich aus dem Verzehr einer Schnecke in Gorgonzolasoße, nicht auszudenken, wenn er mehr davon gegessen hätte. ;-) )
(Wenigstens hier haben sie das Spiel im Griff !?)
Der nächste Tag ließ es zu, dass einige erst früh um 4 Uhr den Weg ins Bett fanden, da unser drittes und letztes Spiel gegen Wedding erst für 16:30 Uhr veranschlagt war. Es war für alle (vor allem die Frühaufsteher nach dem reichhaltigen Frühstück im Hotel) kein Problem, die Zeit bis zum nächsten Spiel in der Hauptstadtmetropole zu überbrücken. Wir besichtigten, in Gruppen zerstreut, den Reichstag, das Brandenburger Tor, verschiedene Auto-Salons und das Sony-Center, in dessen näherem Umfeld der Weltkindertag gefeiert wurde,
(Da gab´s Spaß für alle kleinen Kinder!!!)
bei dem auch der eine oder andere Helium-Luftballon zu finden war, der der akustischen Aufwertung der Stimmen diente. (Anmerkung des Trainers: Ob die Stimmen aufgewertet wurden, kann jeder, der am 22.12.04 zu unserer Jahresabschlussfeier kommt selbst entscheiden. Ich dachte jedenfalls bisher, dass der Stimmbruch nicht rückgängig zu machen ist.)
(Gib mir Helium !!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Oder hatte ich schon zu viel?)
Nach dem jeder seinen Hunger und seinen Durst gestillt hatte, traf man sich an den Autos um wieder ins Hotel zu fahren. Dort mussten man dann schon seine Sachen packen und es ging ein letztes mal Richtung Schwimmhalle zur Begegnung mit dem SC Wedding.
Dieses Spiel verlief für uns wieder enttäuschend, da wir verloren haben und zudem auf einen Gegner trafen, der unfaire Mittel benutzte um seinen sowieso ungefährdeten Sieg zu untermauern. Der Kampf unter Wasser ist zwar typisch für den Wasserball, beinhaltet meiner Meinung nach jedoch keine grundlosen Leberhaken um dem Gegner zu schaden. (Anmerkung des Trainers: Die Leber wurde im lebenden Menschen wieder mit nach Gera gebracht und erfreut sich bester Gesundheit. Unfair war´s trotzdem.) Wir blieben dann noch bis zur Siegerehrung um 18:30 Uhr, da unser Trainer noch ein Spiel pfeifen musste und machten uns danach auf, die heimatlichen Gefilde aufzusuchen, die wir dann ca. 22 Uhr erreichten.
Fazit des Turniers: Wir sind im Pokal-Turnier in Berlin beim Messen mit Mannschaften, die teilweise ihre Nationalspieler eingesetzt haben 4. geworden ( ... von vieren ). Das ist für uns eine gute Leistung, vor allem wenn man die unterschiedlichen Trainingsbedingungen beachtet, die den anderen und uns zur Verfügung stehen. Es mag arrogant klingen, aber wir sind seit längerer Zeit einmal wieder sehr hoch besiegt worden, was in Thüringen längst nicht mehr der Fall ist. (Anmerkung des Trainers: Deswegen haben wir doch nur teilgenommen! ;-) ) Es hat uns aber Stellen offenbart, an denen wir als Mannschaft noch arbeiten müssen.
Felix Hupfer (Mannschaftskapitän Jugend B)
Matthias Weigel (Trainer)